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Wie kündige ich wirksam einen Mietvertrag?

Wirksame Kündigung im Mietrecht

Ein Großteil der Rechtsprechung beschäftigt sich mit unwirksamen Kündigungen. Das ist eines der größten Ärgernisse für den Kündigenden. Er will einen Vertrag wirksam beenden, stellt sich darauf ein und hat möglicherweise schon Vorkehrungen getroffen, für die Zeit nach Beendigung des Vertrages. Das kann bedeuten, dass er beispielsweise eine neue Wohnung gefunden hat oder einen neuen Mieter und mit ihm schon ein neues Mietverhältnis eingegangen ist. Wenn sich hinterher herausstellt, dass die Kündigung unwirksam ist, entstehen Schadensersatzansprüche und jede Menge Ärger.

Mindestvoraussetzungen der Kündigung

Die Kündigung muss nach dem BGB schriftlich erfolgen. Darunter verstehen Juristen, dass die Kündigung durch den Vermieter oder Mieter eigenhändig unterschrieben wird. Die Kündigung muss dann dem richtigen Empfänger innerhalb einer Frist zu gehen. Das bedeutet, dass die Kündigung beim Vermieter oder Mieter ankommen muss. Hier ist es empfehlenswert, die Zustellung beweissicher zu gestalten. Hierfür eignen sich Zeugen oder Boten, aber auch der Gerichtsvollzieher. Es ist wichtig, dass hinterher der Zugang der Kündigung bewiesen werden kann. Der Mythos, dass ein Einschreiben mit Rückschein ausreicht, soll an dieser Stelle entkräftet werden. Das Einschreiben per Rückschein beweist lediglich, dass man dem Mieter oder Vermieter ein Schreiben zugesandt hat. In dem Beleg bzw. Rückschein, den man durch die Post erhält, steht nicht, welchen Inhalt das Schreiben hat. Es kann in diesem Schreiben alles Mögliche gestanden haben, so die Rechtsprechung. Weiter ist ein Kündigungsgrund in bestimmten Fällen anzugeben. Es kommt also hier wesentlich darauf an, wer, aus welchem Grund kündigt. Gleiches gilt für eine etwaige Fristberechnung.

 Kündigungsgründe im Mietrecht

Es kommen zahlreiche Kündigungsgründe für den Vermieter und Mieter in Betracht. Es bestehen Kündigungsmöglichkeiten für den Mieter, wenn die Miete erhöt wird oder Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Für den Vermieter bestehen Kündigungsgründe, wenn der Mieter nicht zahlt, der Vermieter Eigenbedarf anmelden will oder der Mieter sich nicht vertragsgerecht verhält.

Die Kündigung im Mietrecht ist ein Dauerthema und hier können sich Fehler einschleichen, die hinterher irreparabel sind. Ich kann daher nur anraten, sich vorher professionellen Rat einzuholen. Häufig wird das Geld, was man vermeintlich am Anfang spart, am Ende wesentlich mehr.

 

Ich helfe Ihnen gerne bei der Prüfung der Kündigungsmöglichkeiten und der Abfassung einer Kündigung. Sie können mich hierzu telefonisch unter 069 59 77 80 28 erreichen oder per Email an info@rechtsanwalt-frankfurt-mietrecht.de

Über Ihren Anruf oder Nachricht freue ich mich.

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